|
Dieser 1894 gebaute Güterwagen konnte 1981 durch die DBB übernommen werden. Er wurde als kombinierte Werkstatt- und Materiallager für die Wagengruppe hergerichtet. In der einen Wagenhälfte befindet sich der Werkstattteil mit Werkbank. Sogar ein Lavabo mit Wassertank für die Händereinigung fand dort Platz. In der anderen, durch eine Zwischenwand mit Türe abgetrennten Hälfte befindet sich ein grosses Regal für das Einlagern von Material, die Küche und der Aufenthaltsraum für die Arbeitsgruppe. Dieser Teil des Wagens kann mit einem Kanonenofen beheizt werden.
Bevor in Laupen der jetzige Kohlenschopf mit dem Personalraum zur Verfügung stand, diente der K2 der Wagengruppe als Verpflegungs- und Pausenraum. Da dieser Wagen mit Notstromaggregat und Kühlschränken ausgerüstet ist, wird er etwa auch bei grösseren Auswärtsfahrten mitgeführt. So kann jeweils der Getränkevorrat für die Barwagen gekühlt aufbewahrt werden.
Verschiedentlich wurde bei mehrtägigen Extrafahrten ausserhalb des Stammnetzes das wohnliche Aufenthaltsabteil auch schon in ein "Schlafwagenabteil" umgewandelt.
Die freie Fläche im Werkstattteil diente bei solchen Fahrten jeweils als Kohlenlager für den abgesackten Brennstoff der Lokomotiven.
Mit seinem Elektroanschluss (400V/230V) kann dieser Wagen überall ans Ortsnetz angeschlossen werden.
|