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Bis 1958 Einsatz bei SMB. 1966 bis 1986 als Denkmal in Oberdorf / SO. Sie wurde 1992 im RAW Meiningen / D revidiert.
1911 beschaffte die Solothurn - Münster - Bahn (SMB) zur Verstärkung ihres Triebfahrzeugparks die Ec 4/5 Nr. 11. Ihre Kessel- und Triebwerkabmessungen entsprechen den SBB - Güterzuglokomotiven der Serie C 4/5 Nrn. 2601-2619. Da das Verkehrsaufkommen auf der SMB nicht im erhofften Mass zunahm, ist diese Tenderlok ein Einzelstück geblieben. Im Betrieb auf den bis zu 28 o/oo steilen Steigungen bewährte sich die Lok sowohl im Personen- wie im Güterzugsdienst bestens. Als Besonderheit ist die Lok für die Talfahrt auf den langen Rampen zwischen Gänsbrunnen und Solothurn, sowie Gänsbrunnen und Moutier mit der Riggenbach’schen Gegendruckbremse ausgerüstet. Auf den Steigungen zwischen Solothurn und Oberdorf betrug die maximal zulässige Last für diese Lok 220 Tonnen.
Bereits 1932 wurde die SMB elektrifiziert, und die Lok wurde arbeitslos. Ihre letzten Einsätze leistete sie während der Umstellung der ehemaligen Burgdorf -Thun - Bahn, sowie der Emmentalbahn, von Drehstrom auf Einphasenwechselstrom auch im Jahr 1932. Im selben Jahr wurde die Lok in der SBB - Werkstätte Biel noch einmal gründlich überholt. Anschliessend erfolgte ihre betriebsfähige Remisierung als fahrdrahtunabhängiges Reserve-Triebfahrzeug in Moutier. Von Zeit zu Zeit wurde sie dort aus dem Lokschuppen gezogen und für die vorgeschriebenen Kontrollen angeheizt. Im Jahr 1958 befuhr sie, anlässlich der Feierlichkeiten "50 Jahre SMB“, mit Jubiläumszügen noch einmal die ganze Strecke von Solothurn nach Moutier. 1966 wurde sie in der EBT - Werkstätte Burgdorf (äusserlich) aufgearbeitet und anschliessend nach Oberdorf verbracht, wo sie bis 1986 auf dem Bahnhofplatz an die Dampfzeit der SMB erinnerte.
1986 wurde die Lok wieder ins nunmehr von der Dampfbahn Bern benutzte ehemalige EBT - Depot Burgdorf überführt. Im Februar 1992 erfolgte die (kalte) Überführung ins Reichsbahn-Ausbesserungswerk Meiningen (ex DDR), wo die Lokomotive wieder betriebsfähig hergerichtet wurde. Anfangs November 1992 kehrte die Lok frisch revidiert nach Burgdorf zurück, wo sie seither stationiert ist und der DBB für die Führung von Dampfextrazügen auf dem Netz der RM zur Verfügung steht. Seit ihrer Wiederinbetriebnahme haben sie einige Ausfahrten auch schon über SBB- und BLS-Geleise geführt.
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