Chronik der DBB

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2009
  • Am 27.11.2009 präsentiert die anfangs 2009 gegründete Genossenschaft Museumsbahn Emmental ihr Vorhaben anlässlich eines Promotionsevents in Sumiswald-Grünen Vertretern der Medien und der umliegenden Gemeinden. Alle dabei versammelten Triebfahrzeuge stammen aus Beständen ehemaliger Bernischer Privatbahnen: v.l.n.r. Ed 3/4 Nr. 2 ex SMB, Ed 3/4 Nr. 11 ex LHB, BDe 2/4 Nr. 224 ex EBT und Ed 3/4 Nr. 51 ex BSB.



  • Vom 27.09. bis 18. 10. weilt Lok SMB 11 im DVZO-Land und nimmt dort am Fahrzeugtreffen vom 10./11. Oktober teil. An den Wochenenden vor und nach diesem Event steht sie dort vor den öffentlichen Züge des DVZO im Einsatz.
  • Die beiden nicht betriebsfähigen, weil revisions- und reparaturbedürftigen Loks EB 8 und „Lise“ werden am 26.09. von Lok SMB 11 kalt nach Lyss in die Remise des befreundeten Vereins Pacific 01 202 ins „Exil“ geschleppt, um die prekären Platzverhältnisse in Burgdorf entschärfen zu helfen.
  • Am Slowup Emmental vom 13. September steht, zusammen mit den Loks SMB 11 und BSB 51, erstmals auch der Habersack SBB 5819 bei öffentlichen Fahrten im Einsatz, Nachdem er am 20. Juni eine erfolgreich verlaufene weitere Probefahrt, und am 20. August erstmals einen kommerziellen Dampfextrazug von Burgdorf nach Gettnau und zurück befördert hat.
  • Am 22./23. August nimmt Lok JS 853 an den Festivitäten zum Jubiläum der Strecke Koblenz-Waldshut teil. Dabei kommt es zu einer bemerkenswerten Doppeltraktion der beiden letzten betriebsfähig erhaltenen Jura-Simplon-Bahn-Tenderdampflokomotiven.



  • Für einige Monate sind somit alle sieben, von der DBB betreuten Dampflokomotiven im Depot Burgdorf vereint, was einerseits praktisch ist, andrerseits zu Platzproblemen führt!
  • Am 12. Juni wird die „Lise“ in eigener Kraft von Spiez nach Burgdorf überführt. Vorgängig wurde durch unbekannte dreiste Täterschaft im Depot Spiez der Lok die markant tönende Originalpfeife geklaut und gegen ein kleineres heiseres Modell ausgetauscht! In der fast vierzigjährigen Geschichte der DBB ist das erst der zweite „Souvenirdiebstahl“. Bemerkenswert ist, dass er sich im gut bewachten Depot Spiez der bls-AG ereignete.
  • Die Hauptversammlung vom 2. Mai heisst die neuen Statuten gut. Der Vorstand wird verkleinert und mit der Schaffung einer eigentlichen Betriebsleitung werden klarere Strukturen geschaffen.
  • Die Genossenschaft Museumsbahn Emmental, als Dachorganisation der vier Vereine VHE, DFL, CSB und DBB, wird gegründet und will sich für die Erhaltung der Infrastrukturen der Linien zwischen Ramsei–Sumiswald–Huttwil und Sumiswald-Wasen stark machen. Erste Gespräche mit der bls-AG finden statt.
2008
  • Der Standort Laupen ist durch Vereinfachung der Infrastruktur und die Einführung des Halbstundentaktes auf der S1 mittel- bis längerfristig gefährdet. Der Besitzer des Depots in Laupen kündigt den Mietvertrag auf Ende 2008 und beschleunigt so das Sterben der Standorts Laupen, der einstigen Keimzelle der Dampfbahn Bern. Am 29.11. verlassen die beiden Loks JS 853 und GTB 3 mit den restlichen verbliebenen Personenwagen ihren jahrelangen Standort und ziehen nach Burgdorf.


  • Lok 5810 wird nach nervenaufreibenden und umfangreichen Nacharbeiten in Betrieb genommen und zeigt in einer Probefahrt ihre Betriebstauglichkeit.
  • Lok BSB 51 wird, fast genau zehn Jahre nach ihrem Abtransport aus Schwarzenburg und nach gründlicher Hauptrevision, wieder in Betrieb genommen. Am Slowup Emmental und bei den Fahrten zwischen Solothurn und Büren steht sie im vollen Streckeneinsatz.
  • Die bls AG möchte unseren Standort Burgdorf anderweitig vermieten und bietet als Ersatz die alte BTB-Remise in Konolfingen an. Als Abgangsstandort für Dampfzüge ist Konolfingen aber weniger geeignet als Burgdorf, deshalb nimmt die DBB mit der bls AG Kontakt betreffend einer Übernahme der ehemaligen RSHB-Remise in Sumiswald als Betriebsstandort auf.
  • Die Veränderungen in der Bahnlandschaft Schweiz zwingen die DBB dazu, ihre Organisationsstrukturen erneut anzupassen.
  • Mit den in Huttwil ansässigen und auch im Museumsbahnsektor tätigen Vereinen VHE, DFL und CSB wird zwecks Gründung einer „Genossenschaft Museumsbahn Emmental“ Kontakt aufgenommen.
2007
  • Am 22. und 23. September nimmt Lok GTB 3 am „Tigerli Festival“ in Triengen teil. Sie trifft dort zwei Loks die vor Jahrzehnten auch mal bei der DBB im Dienst waren. Es sind die Loks E 3/3 Nrn. 5 und 8522 der ST.
  • Lok JS 855 wird dem Bahnmuseum Kerzers mit der Auflage geschenkt, dass sie der DBB gegebenenfalls als Ersatzteilspender für ihre Schwesterlok JS 853 dienen darf.
  • An Lok SBB 5810 sind so viele Nacharbeiten nötig, dass sich die Wiederinbe-triebnahme weiter verzögert. Als Folge davon, wird Lok SMB 11 nach Ausführen der dringendsten Arbeiten wieder in Betrieb genommen.
  • Die für dieses Jahr geplante Wiederinbetriebnahme der Lok BSB 51 (Jubiläum 100 Jahre Schwarzenburgbahn) verzögert sich, da auch an dieser Lok durch das seinerzeitige Arbeitslosenprojekt Arbeiten unsachgemäss ausgeführt wurden, die jetzt aufwändige Demontagen und Nacharbeiten nötig machen.
  • Lok EB 8 wird wieder in Betrieb genommen.
  • Der Presse- und Reisedienst wird aufgelöst und die Öffentlichkeitsarbeit neu organisiert.
2006
  • Die im Moment in Laupen stationierte Lok GTB 3 wird mit der Einrichtung für Dampfheizung des Zuges, einer grösseren Schmierpumpe und einem neuen Funkenfänger ausgerüstet.
  • Zum ersten Mal seit Bestehen der Dampfbahn Bern sind in diesem Jahr vom Standort Laupen aus keine Extrafahrten ausgeführt worden!
  • Von der RM AG können, vor deren Fusionierung mit der BLS, die Wagen Bi 523 und 524 (Schmucktruckli und Sennhütte), das Bistrostübli leihweise übernommen, sowie 2 Te I gekauft werden.
  • Lok SMB 11 wird nach der erfolgreichen Samichlousfahrt vom 3.12., nach 13 strengen Einsatzjahren ausser Betrieb genommen und einer umfangreichen Revision unterzogen.
  • Lok EB 8 wird in diesem Jahr nicht eingesetzt. An ihrem mechanischen Teil werden Revisionsarbeiten ausgeführt.
  • Die Revisionsarbeiten an Lok SBB 5810 (Habersack) gehen ihrem Ende entgegen. Im Oktober wird die Lok erstmals nach über 30-jähriger „Dampfabstinenz“ wieder angeheizt.

2005
  • Im Herbst zeigt sich, dass am Kessel der Lok Lise grössere Reparaturarbeiten nötig sind. Die Lok wird am 26.12., nach ihrer letzten öffentlichen Fahrt ins Lokdepot Spiez verbracht, wo sie vorerst mal remisiert ist. Die Kesselreparatur soll erst nach Abschluss der Revisionsarbeiten an den Loks BSB 51 und SBB 5810 in Angriff genommen werden. Die Lok GTB 3 wird nach Laupen verschoben, wo sie die Leistungen der Lise übernimmt.
  • Erstmals seit die Dampfbahn Bern eine eigene EVU ist, wird sie von der Aufsichtsbehörde BAV auditiert. Bei diesem Sicherheitsaudit werden der DBB insgesamt gute Noten erteilt.
  • Anlässlich der Bereitstellung zur Fahrt für den neugewählten Grossratspräsidenten erleidet Lok SMB 11 eine gröbere Panne. Dank des grossen Einsatzes des gesamten Zugteams kann die notdürftig reparierte Lok den Extrazug dennoch pünktlich von Bern nach Laupen führen.
2004
  • Für Filmfahrten mit einem indischen Filmteam befährt eine Komposition der DBB während drei Tagen die stillgelegte SBB-Strecke zwischen Büren und Solothurn. Zuglok ist die vorübergehend in Laupen stationierte Lok GTB 3.
  • Anlässlich des alljährlichen Heizerinstruktionstages leckt auch ein Siederohr bei der Lise. Auch hier müssen sämtliche Siederohre ausgewechselt werden. Als Ersatz für die Lise wird Lok GTB 3 aus Spiez nach Laupen überführt.
2003
  • Nach der letzten Fahrt mit Lok SMB 11 lecken zwei Siederohre. Die Untersuchung ergibt, dass sämtliche Siederohre ersetzt werden müssen.
  • Mit der Firma Rail Event in Winterthur wird eine Zusammenarbeit für die zusätzliche Vermarktung unserer Fahrzeuge vereinbart. Noch vor der Unterzeichnung hat die Dampfbahn Bern ihre Leistungsfähigkeit anlässlich einer von dieser Firma organisierten Fahrt bewiesen.
  • Die Konzession für die Strecke Laupen–Gümmenen ist aufgehoben worden, die Geleise werden in Laupen und Gümmenen vom übrigen Schienennetz abgetrennt, die Strecke kann nur noch von den Velodraisinen der Schienenvelo GmbH befahren werden.



  • Am eidgenössischen Bettag öffentliche Dampffahrten zwischen Bern und Interlaken Ost mit eher bescheidener Passagierzahl.
  • Wegen anhaltender Trockenheit wird der Dampfbetrieb im August eingestellt. Bereits im Juni ist eine Fahrt aus demselben Grund elektrisch geführt worden.



  • Am 18. Mai werden in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein Büren erfolgreich öffentliche Dampffahrten zwischen Lyss und Solothurn durchgeführt.
2002
  • Die Platzreservation bei öffentlichen Fahrten der DBB wird in Zukunft durch das Reisebüro „Berger-Aktivreisen“ in Herrenschwanden erledigt.
  • Der Kessel von Lok GTB 3 muss überraschenderweise neu verrohrt werden. Die Lise wird deshalb im Mai in Spiez stationiert. Sie kommt bei einem Einsatz bis nach Zweisimmen.
2001
  • Mit Lok GTB 3 werden im Herbst im Simmental für ein indisches Filmteam Aufnahmen gemacht.



  • Abgehend ab Burgdorf wird am 9.12. zum ersten Mal erfolgreich eine „Samichlous-Dampffahrt“ durchgeführt.
  • Erstmals führen öffentliche Dampffahrten der DBB über die SBB-Strecken Wolhusen-Langnau und Flamatt-Romont, sowie über die tpf-Strecke Romont-Bulle.
2000
  • Der, zum Barwagen BRi 4652 umgebaute ABDi ex SOB wird in Betrieb genommen.
  • Der dieselelektrische Traktor Tm 75 wird von der BLS Lötschbergbahn gekauft.
  • Von der GFM wird ein vierachsiger Personenwagen mit offenen Plattformen erworben.
  • Als Folge des freien Netzzugangs führt die DBB erfolgreich verschiedene öffentliche Dampffahrten über interessante Strecken der Regionen Mittelland – Emmental – Jura.
  • Die DBB vermarktet ihr Dampfzugsangebot selber. Die Zahl der bestellten Extrafahrten abgehend ab Laupen nimmt erfreulich zu.
  • Das Jubiläum 30 Jahre DBB wird in bescheidenem Rahmen begangen. Zum ersten Mal werden im Depot Burgdorf Tage der offenen Tür durchgeführt.
1999
  • Am 26.12. kann erstmals in der Geschichte der DBB ein Dampfzug infolge unterbrochener Strecke nicht verkehren. Der orkanartige Sturm Lothar sorgt dafür, dass der fahrbereite Zug vor dem Depot Laupen stehen bleiben muss. Die trotz allem erscheinenden Passagiere zeigen durchwegs Verständnis und geniessen in den geheizten Wagen Kaffee, Glühwein und Kuchen.
  • Die Bahnreform stellt den Verein DBB vor neue Herausforderungen: der Verein DBB wird zur Bahnunternehmung!
  • Lok Ed 4/5 Nr. 8 wird nach Revision mit Neubaukessel wieder in Betrieb genommen.
1998
  • An der Feuerbüchse der „Lise“ wird mit eigenem Fachpersonal eine grössere Reparatur erfolgreich ausgeführt.
  • Der Kessel der Lok 853 durchläuft eine Revision. Die 24-jährigen Siederohre müssen ersetzt werden.
  • Anlässlich des Abtransports von Lok 51 führt die DBB erstmals erfolgreich einen öffentlichen Dampfzug in eigener Regie auf dem Netz der BLS Lötschbergbahn AG. Die Reise führt von Laupen nach Schwarzenburg und zurück.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Verein Dampflok 51 kommt zustande: die Lok wird dem Verein DBB als unbeschränkte Leihgabe zur Revision und zum späteren Betrieb überlassen. Am 18. Juli wird die Lok in Schwarzenburg vom Sockel geholt und nach Burgdorf verbracht, wo die Hauptrevision umgehend beginnt.
  • Der erstmals angebotenen „Dampffahrt mit Eiertütsche" am Ostermontag auf der STB ist ein grosser Publikumsaufmarsch beschieden. Der Zug besteht aus dem gesamten in Laupen verfügbaren Rollmaterial.
1997
  • Am 26.12.97 wird im Sensetal erneut die mittlerweile schon traditionelle öffentliche „Stefanstagdampffahrt" erfolgreich durchgeführt.
  • Es werden Kontakte zum Verein Dampflok 51 geknüpft, betreffend Zusammenarbeit bei einer betriebsfähigen Herrichtung der Schwarzenburger Denkmallok Ed 3/4 Nr. 51 der ehemaligen BSB.
  • Die Kraftwerke Laufenburg rufen ihre E 2/2 Nr. 1 überraschend zurück, um sie der Stadt Blumberg zu schenken! Die Lok wird in einem deutlich besseren Zustand zurückgegeben als sie 25 Jahre zuvor durch den DBB übernommen worden ist (Zitat Vertreter KW Laufenburg).
1996
  • Zum zweiten Mal wird eine öffentliche Winterdampffahrt im Sensetal organisiert. Diesmal muss in Doppeltraktion und mit sämtlichen verfügbaren Personenwagen gefahren werden, um alle Passagiere befördern zu können!
  • Die Dampfzüge auf dem Netz der BLS werden bis zur Wiederinbetriebnahme von Lok 3 im Sommer 1997 von der „Lise" befördert, die deshalb zeitweise in Spiez stationiert wird.
  • Der Verein Dampfbahn Bern übernimmt als Leihgabe von der BLS die Lok Ed 3/3 ex GTB Nr. 3 und führt ab diesem Jahr die Dampfzüge auf dem Netz der BLS mit vereinseigenem Lokpersonal. Zu diesem Zweck wird die Lokgruppe Spiez gegründet. Der Kessel dieser Lok (Neubau SLM 1988!) ist als Folge einer Fehlkonstruktion schadhaft und muss in Meiningen mit einer neuen Feuerbüchse versehen werden.
  • Die Generalrevision des C2 Nr. 7 wird eingeleitet. Das Vorgehen dabei ist analog demjenigen beim C2 Nr. 6.
  • Infolge steten Passagierrückgangs werden die regelmässigen öffentlichen Dampfzüge auf der STB abgeschafft.
1995
  • Am 26.12. führt die DBB zum ersten Mal erfolgreich eine öffentliche Winterdampffahrt mit Lok 853 und drei Wagen im Sensetal durch.



  • Die Generalrevision des C2 Nr. 6 kann abgeschlossen werden. Nach mehr als 20-jährigem Einsatz für die DBB wurde bei diesem Österreicher-Wagen erstmals auch das Intérieur erneuert.



  • Auf Ende Saison hat der Kessel von Lok 8 ausgedient. Er wird abgehoben und nach Meiningen gesandt, wo er als Muster für einen Neubau dient. An der Lok beginnt eine grössere Revision.
  • Einmal mehr gastiert unser Dampfzug auf der BN. Anlässlich einer Triebzugtaufe in St. Blaise dampft die „Lise" mit unseren Wagen zwischen St. Blaise und Neuchâtel hin und her.
1994
  • Am alten Hauenstein dampft wieder die Lok Ec 4/5 Nr. 11.
  • Die Lok 853 wird einer mechanischen Zwischenrevision unterzogen und kommt in dieser Saison nicht in Betrieb.
  • Endlich können in Laupen alle unsere Loks witterungsgeschützt im STB-Depot untergestellt werden.
  • In Laupen wird der Kohlenschuppen abgebrochen und gezügelt. Er wird nun vollumfänglich durch die DBB benutzt (Kohlen- und Brennholzlager, Aufenthaltsraum und kleine Werkstätte).
  • Im Frühjahr kommt es zu einem Dampfloktreffen in Solothurn: Die drei, in Meiningen instandgestellten Loks Ed 3/4 Nr.11 ex LHB der Eurovapor, Ec 4/5 Nr. 11 SMB, sowie der schmalspurige „Feurige Elias" der RBS geben sich ein Stelldichein.
1993
  • Am 23. Oktober findet die offizielle „Jungfernfahrt" der „Lise“ nach ihrer Hauptrevision statt. Sie führt von Bümpliz Nord über Gümmenen nach Laupen. Im Anschluss an diese Fahrt, übergeben die Behörden der Stadt Bern die Lok offiziell der DBB.
  • Anlässlich einer Modellbaumesse in Bern weilt das „Laufenburgerli“, auf einen Strassentiefgänger verladen, einige Tage als Blickfang im Berner BEA-Gelände.
  • In Zusammenarbeit mit der „Classic-Rail“ fährt die Lok Ec 4/5 Nr. 11 am alten Hauenstein.
  • Die öffentlichen Dampfzüge im Sensetal verkehren nur noch an zwei Sonntagen.
  • Auf den 1. April geht die „Lise“ ins Eigentum des Vereins DBB über, nachdem sie dem Verein bisher als Leihgabe der Stadt Bern zur Verfügung gestanden hat. In Zukunft werden somit die „Alimente" der Stadt für diese Lok entfallen. Nach beendeter Hauptrevision kommt sie im Sommer wieder in den Betrieb.
1992
  • Die Lok SMB 11 wird nach Meiningen zur Aufarbeitung überführt. Ende Jahr kehrt sie betriebsfähig hergerichtet zurück.
  • Von der SOB wird ein ABDi ex SBB übernommen. Er soll als weiterer Barwagen hergerichtet werden.
  • Die Lok E 2/2 Nr.1, das „Laufenburgerli" kehrt für kurze Zeit in ihre alte Heimat zurück und führt Extrafahrten im Raum Laufenburg aus.
1990
  • Die Loks E 3/3 Nrn. 853 und von Roll 11 werden hundertjährig. Weil die „Lise“ in Revision ist, fällt die Hauptlast der Dampfzüge im Sensetal der Lok 853 zu. Bei schweren Zügen kommt es öfters zur interessanten Doppeltraktion „Laufenburgerli" und Lok 853. Die andere Jubilarin wartet indessen in St. Sulpice immer noch auf ihre Revision.
  • Der Verein Dampfbahn Bern kann sein 20-jähriges Bestehen feiern!
1989
  • Im Winter beginnt in Laupen an der „Lise“ eine umfassende Hauptrevision.
  • Der zweite Barwagen, der BRi 5117, nimmt in Laupen seinen Dienst auf.
  • Nach Abschluss der Reparatur- und Revisionsarbeiten geht das „Laufenburgerli" wieder in Betrieb.
  • Eine Extrafahrt führt unsere Lok Nr. 8 von Burgdorf über Ramsei–Huttwil–Wolhusen und über SBB-Geleise nach Littau.
1988
  • Anlässlich der „Rail In 88“ verkehren zwei Dampfextrazüge mit Beteiligung von DBB-Loks (E 3/3 Nr. 1 „Lise" und Ed 4/5 Nr. 8) von Laupen, bzw. Burgdorf nach Interlaken und zurück.
  • Ein ex SBB ABi wird einer äusserlichen Revision unterzogen, rot gespritzt und anschliessend durch die Wagengruppe in Laupen als zweiter Barwagen hergerichtet.
1987
  • Die Düby-Stiftung schenkt dem Verein Dampfbahn Bern die Lok E 3/3 Nr. 11 (ex JS 855). Der Verein DBB überlässt die seit 1983 ausser Betrieb stehende, in Fribourg remisierte, revisionsbedürftige Lok leihweise der VVT mit der Idee, dass dieser Verein die Lok revidieren und auf dem Netz der RVT, wo sie seinerzeit einige Jahre Dienst tat, einsetzen wird.
  • Die Sursee–Triengen-Bahn fordert überraschend ihre Lok 8522 zurück.
  • Eine Extrafahrt mit der „Lise“ führt über BN-, GFM- und SBB-Geleise von Laupen über Gümmenen–Ins nach Murten und via Kerzers–Gümmenen wieder zurück nach Laupen. Das 15 Jahre lang geltende Dampfverbot auf der BN ist somit aufgehoben worden.
1986
  • Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Berner Modelleisenbahn Club“ führt die „Lise“ im Herbst auf dem Areal des RB Weyermannshaus Pendelfahrten durch.
  • In Laupen erleidet die E 2/2 Nr. 1, das „Laufenburgerli“ einen durch die STB verschuldeten Rangierunfall. Dabei wird sie erheblich beschädigt. Es beginnt eine aufwändige Reparatur (Stossbalken richten, Rahmen und Triebwerk vermessen und richten) verbunden mit umfassender Hauptrevision, inkl. Ersatz von Rauchkammer, Aschenkasten, und Siederohren, sowie kompletter Neumalerei.
  • Die Denkmallok Ec 4/5 Nr. 11 der SMB wird von Oberdorf nach Burgdorf gebracht und dort vorerst im Depot untergestellt.
  • Auch in diesem Jahr weilt Lok 8522 wieder während eines Monats auf der RVT und führt Dampfzüge.
1985
  • Im Winter 85/86 wird an der „Lise“ im SBB-Depot Bern eine Triebwerksrevision durchgeführt.
  • Die Lok 5810, bisher in Fribourg remisiert, wird im Winter nach Burgdorf geschleppt, wo mit ihrer Demontage und Hauptrevision begonnen werden kann.
  • Lok 8522 unternimmt erneut einen Ausflug auf die ihr bereits bekannten Geleise der RVT. Dort hat sich die „Association Vapeur Val de Travers“ (VVT) formiert, die mit Dampfzügen die Region touristisch aufwerten will. Mangels eigener Dampflokomotiven hilft vorerst die DBB mit Lok 8522 und Lokpersonal aus.
1984
  • Wieder fährt ein DBB-Dampfzug zwischen Nyon und Eysin. Diesmal wird er von der Lok 8522 gezogen, die zu diesem Zweck unter Dampf im Schlepp einer SBB E-Lok von Burgdorf nach Nyon überführt wird.
1983
  • Die Saison verläuft streng und turbulent, an einem Samstag beispielsweise stehen alle fünf betriebsfähigen Lokomotiven der DBB im Einsatz!



  • Lok 853 kommt nach den Fahrten im Neuenburger Jura wieder nach Laupen, wo die Lok E 3/3 Nr. 11 (Übername: „Schindermähre") sodann wegen ihres schlechten Gesamtzustandes ausser Betrieb genommen werden muss.
  • Die Lok 8522 bleibt anschliessend als Leihgabe im Bestand des Vereins DBB und wird für Fahrten mit leichten Zügen ab Burgdorf eingesetzt.
  • Die Hauptrevisionen der Loks E 3/3 Nr. 8522 und E 3/3 Nr. 853 (ex von Roll 10) werden erfolgreich abgeschlossen. Die beiden Maschinen werden vom Verein DBB anlässlich der Jubiläumsveranstaltungen „100 Jahre RVT" während eines Monats auf deren Strecke eingesetzt.
1982
  • Das „Laufenburgerli“ durchläuft eine grössere Zwischenrevision.



  • Die Österreicherwagen erhalten einen neuen Aussenanstrich.
  • Von den Modellbahnfreunden Eiger Zweilütschinen werden leihweise zwei Zweiachswagen ex Rorschach–Heiden-Bergbahn übernommen. Sie verstärken unseren Wagenpark in Laupen während einer kurzen Zeit.
  • Nach letzten Einsätzen wird der „alte", dreiachsige Hochzeitswagen ausser Betrieb genommen. Eine Gruppe Aktivmitglieder nimmt sich seiner an. Der Wagen wird später an die HEG (Historische Eisenbahn Gesellschaft) weitergegeben.
  • Im November geht unser Dampfzug wieder einmal fremd: Zum 20. Jahrestag der Stilllegung der Linie Nyon - Crassier - Divonne-les-Bains verkehrt die „Lise“ mit vier unserer Wagen an einem Wochenende auf dem als Industriegeleise erhalten gebliebenenen Abschnitt Nyon–Eysin.
  • Auf Anfang Saison wird der „neue" Hochzeitswagen fertiggestellt und in Betrieb genommen.
1980
  • Die im Jahre 1948 eingebauten Siederohre des Kessels von Lok Ed 4/5 Nr. 8 werden ersetzt.



  • Am Muttertag kommt es zu einer eher seltenen Doppeltraktion mit den Loks Lise und Laufenburgerli.
1979
  • Im Winter 79/80 wird die „Lise“ in Laupen einer ersten grösseren Revision seit ihrer Instandstellung in den Jahren 1969/70 unterzogen.
  • Von den SBB kann ein alter B2 (Bremsversuchswagen) übernommen werden. Dieser wird einer Totalrevision unterzogen und als "neuer" Hochzeitswagen, mit Bänken und Tischen ausgerüstet, wieder in Betrieb kommen.



  • Am Dampftag „wie einst“ werden mir den Loks Lise und von Roll 11 alle Regelzüge im Sensetal als Dampfpendelzug geführt.
  • Die Lok 8522, deren Revision bisher in Zollikofen im Freien (!) erfolgte, wird nach Burgdorf ins Depot der DBB gezügelt.
1978
  • Die öffentlichen Dampfzüge durchs Sensetal verkehren nur noch am ersten Sonntag der Monate Mai bis Oktober.
  • Die Revisionsequipe der Lok Nr. 8 nimmt im Depot Bern die Hauptrevision der bereits zerlegten von Roll-Lok E 3/3 Nr. 10 in Angriff.
  • Überfuhr nach Burgdorf und Abnahmefahrt der Lok Ed 4/5 Nr. 8 am 15. Februar, Aufnahme des Dampfbetriebs auf der EBT.

1977
  • Am 10. Dezember wird die Ed 4/5 Nr. 8 im Depot Bern erstmals wieder angeheizt und unternimmt im Güterbahnhof Weyermannshaus erfolgreich erste Gehversuche.
  • Ein weiterer Einsatz von DBB-Rollmaterial auf fremden Gleisen: Anlässlich der Einweihungsfeier und Taufe der SBB Re 6/6 11644 „Cornaux" verkehrt unser Dampfzug während eines Wochenendes in Cornaux. Die Überfuhr der „Lise“, unter Dampf mit elektrischem Vorspann durch die Ce 6/8 I 14201 erfolgt via Flamatt–Bern HB–Biel–Cornaux, da auf der BN immer noch striktes Dampfverbot herrscht!
1976
  • Der Kessel der Lok E 2/2 „Laufenburgerli" erhält neue Siederohre.
  • Der „neue" Barwagen kann in Betrieb genommen werden, der alte wird ausgegleist und dient fortan in Laupen als Materialraum.
1975
  • Die Lok 5810 wird von den SBB gemietet und für Sonderfahrten im Raume Winterthur eingesetzt. Als Gegenleistung werden in der HW Zürich vor der Rücküberfuhr ins Bernbiet von den SBB die Bandagen auf der Unterflurdrehbank reprofiliert. Allerdings muss die Lok, wegen des schlechten Gesamtzustandes ausser Betrieb genommen werden. Sie wird in Fribourg remisiert.
  • Der Hochzeitswagen C3 7362 erhält in Laupen einen neuen Aussen- und Dachanstrich.
1974
  • In Laupen beginnen im Herbst die Revisions- und Einrichtungsarbeiten am „neuen" Barwagen.
  • Im August erfolgt ein erster grösserer Einsatz von zwei Dampfloks des Vereins DBB auf fremden Geleisen: die „Lise“ und die von Roll Lok E 3/3 Nr. 11 fahren anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten „75 Jahre Pont Brassus Bahn" im Waadtländerjura. Aus unerfindlichen Gründen muss dazu die Lok 11 in Lok 10 umnummeriert werden.
  • Von der MThB wird zum Schrottpreis von 30'000.- Fr. (!) die Eb 3/5 5810 gekauft. Sie wird bereits ab Frühjahr im Sensetal eingesetzt.
  • Die vier Österreicherwagen erhalten auf Saisonbeginn einen neuen Aussenanstrich.
1973
  • Im Depot Bern wird der Dampftriebwagen CZm 1/2 31 der ehemaligen UeBB durch einige Mitglieder des Vereins DBB einer einfachen Pinselrevision unterzogen, damit er im Verkehrshaus ausgestellt werden kann.
  • Vom 6.-17. August dreht das Schweizer Fernsehen im Sensetal eine weitere Folge der beliebten Sendereihe „Fahrt mit Dampf und Volksmusik“.
  • Ab Fahrplanwechsel anfangs Juni verkehren die öffentlichen Dampfzüge im Sensetal jeweils nur noch am ersten und dritten Sonntag der Monate Mai bis Oktober.
  • Der Barwagen erhält ein freundlicheres Intérieur und eine neue Stehbar.
  • Die Von Roll-Lok Nr. 11 (ehemals JS 855) geht an die Düby Stiftung, kommt jedoch leihweise zur DBB und wird im Sensetal eingesetzt.
  • In einer einmaligen Aktion verschenkt die von Roll drei ihrer Werkdampfloks: Dabei gelangt die Lok Nr. 10, ehem. JS 853 als Geschenk an die DBB. Auch diese Maschine wird zerlegt. Da die Hauptrevision aber erst 1978 beginnen wird, stehen die Einzelteile dieser Lok während den nächsten fünf Jahren auf drei Güterwagen verteilt z.T. im SBB-Depot Aebimatte und auf einem Abstellgleis im Wylerfeld.
1972
  • Der Verein erhält von der EBT die Lok Ed 4/5 Nr. 8 geschenkt. Sie wird sogleich zerlegt und es beginnt eine Hauptrevision.
  • Die Kraftwerke Laufenburg überlassen dem Verein DBB leihweise ihre kleine zweiachsige Werklok E 2/2 Nr. 1.
  • Von den ÖBB können im Frühjahr zwei weitere zweiachsige Personenwagen übernommen werden.
  • Die öffentlichen Dampfzüge im Sensetal verkehren nur noch an den Sonntagen von Mai bis Oktober, die Samstagszüge werden als Folge der ungenügenden Frequenzen fallengelassen. Erfreulich entwickelt sich das Geschäft mit den Hochzeitsextrazügen.
  • Bis ins Frühjahr dürfen unsere Dampfextrazüge gelegentlich noch nach Kerzers und Bümpliz Nord verkehren. Ab Sommer herrscht dann aber auf der BN - Strecke ein absolutes Dampfverbot! Dieses wird bis Mitte der Achtzigerjahre bestehen bleiben.
  • Für die ST (Sursee-Triengen Bahn) wird die Lok E 3/3 Nr. 5 während des Winters 71/72 einer Zwischenrevision unterzogen. Sie wird für einige Fahrten im Sensetal eingesetzt und dann gegen die ebenfalls revisionsfällige E 3/3 Nr. 8522 der ST ausgetauscht, welche auch sofort nach Eintreffen zerlegt und einer Hauptrevision unterzogen wird.

1971
  • Von den SBB werden ein alter zweiachsiger Gepäckwagen (Verwendung als Barwagen) sowie ein dreiachsiger Personenwagen und von den ÖBB vorerst zwei zweiachsige Spantenwagen übernommen und mit bescheidenem Aufwand für unsere Verwendungszwecke hergerichtet.



  • Bei schönem Wetter (!) fahren die öffentlichen Dampfzüge jeweils samstags und sonntags in den Monaten Mai bis Oktober.



  • 23. April, Aufnahme des regelmässigen Dampfbetriebes auf der Strecke der STB mit der „Lise“ und z.T. gemieteten Wagen. Die Dampflok wird dem Verein von der Stadt Bern leihweise zur Verfügung gestellt.
1970
  • Gründung des Vereins mit dem Ziel, normalspuriges historisches Eisenbahnmaterial der Nachwelt zu erhalten. Anlass zur Gründung gab die Revision der ehemaligen Gaswerklok „Lise" durch Lehrlinge der WIFAG Bern.

© copyright Verein Dampfbahn Bern - Switzerland. Diese Webseite wurde aktualisiert am Sonntag, 20. Dezember 2009